EMDR Therapie Hamburg Hoheluft

Wenn deine Vergangenheit deine Gegenwart beherrscht: Wie EMDR helfen kann

Endecke einen Weg der modernen Psychotherapie, um emotionale Belastungen behutsam zu bewältigen. Bei traumatisch verarbeiteten Erlebnissen, Selbstwertthemen und Ängsten.

Gehirn als Symbol für die EMDR Therapie

Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.

Dalai Lama

Fühlst du dich durch vergangene Erlebnisse im Alltag blockiert?

EMDR - Das therapieverfahren 

Manche Erfahrungen und Erlebnisse in unserem Leben hinterlassen tiefe Spuren. Spuren, die dich vielleicht auch lange Zeit später immer wieder in emotionale Turbulenzen stürzen. Es fühlt sich an, als würde die Vergangenheit einfach nicht vergehen.

Vielleicht kennst du das auch?

  • Plötzliche Ängste oder Panikzustände, die scheinbar aus dem Nichts kommen.
  • Das ständige Gefühl, nicht sicher zu sein und niemals richtig tief entspannen zu können.
  • Wiederkehrende Gedankenschleifen und Bilder von belastenden Ereignissen, die dich nachts oder mitten im Alltag einholen.
  • Immer wiederkehrende Konflikte und Beziehungsschwierigkeiten.

Wenn dir das bekannt vorkommt: Du bist damit nicht allein. 

Wie EMDR dir helfen kann

EMDR ist eine wissenschaftlich anerkannte Therapieform, die dich bei der Verarbeitung deiner traumatischen Erlebnisse unterstützen kann. 

Was ist eigentlich ein Trauma?

Das Wort „Trauma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet schlicht Wunde oder Verletzung. In der Psychologie verstehen wir darunter eine tiefe seelische Verletzung, die durch ein außergewöhnlich belastendes Ereignis ausgelöst wurde.

Das Wichtige dabei ist: Im Vordergrund steht nicht das Ereignis selbst (wie ein Unfall oder ein Verlust), sondern die Art und Weise, wie dein Nervensystem und dein Gehirn dieses Erlebnis verarbeitet haben.

Ein Trauma ist das, was in dir zurückbleibt: Die eingefrorene Erinnerung, der Verlust von Sicherheit und Kontrolle, die körperlichen und seelischen Spuren oder das schmerzhafte Gefühl, nicht mehr dieselbe Person zu sein wie vorher.

Was bei einem belastenden Erlebnis im Gehirn passiert

Um zu verstehen, warum EMDR so gut hilft, hilft ein Blick in unser Gehirn. Bei einem „normalen“, stressigen Erlebnis sortiert unser Gehirn die Informationen über Nacht ein. Es legt sie im „Archiv“ ab – wir erinnern uns daran, aber es tut nicht mehr weh.

Bei einem traumatischen Erlebnis ist das anders: Die Belastung war so überwältigend, dass das Gehirn mit dem Sortieren überfordert war.

Die Erinnerung wird stattdessen in einer Art „Rohform“ abgespeichert. Sie ist nicht zeitlich eingeordnet, sondern liegt als loses Fragment in deinem System. Diese Fragmente bestehen meist aus intensiven Sinneseindrücken, Körperempfindungen und Gefühlen.

Wenn dich heute ein bestimmter Geruch, ein Geräusch oder eine Situation an das Damals erinnert, wird dieses Fragment blitzschnell aktiviert. Dein Körper schlägt Alarm (ein sogenannter Flashback), weil er denkt, die Gefahr wäre jetzt gerade wieder real.

Der therapeutische Ansatz: 

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (übersetzt: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen).

Durch gezielte, geführte Augenbewegungen stimulieren wir beide Gehirnhälften abwechselnd. Das hilft deinem Gehirn, die blockierten Erinnerungsfragmente nachträglich zu sortieren -ganz ähnlich wie es dein Gehirn sonst jede Nacht in den Traumphasen (REM-Schlaf) tut.

Was bedeutet das für dich? Die traumatische Erinnerung wird nicht gelöscht – sie gehört weiterhin zu deiner Geschichte. Aber die verletzende, emotionale Intensität darf Stück für Stück verblassen. Das Erlebte rückt immer weiter in den Hintergrund.

Das Vorgehen

Im Zentrum steht die bilaterale Stimulation. Dabei wirst du gebeten, dich an das belastende Ereignis zu erinnern und gleichzeitig mit deinen Augen meinen Fingern zu folgen, die sich langsam von rechts nach links bewegen.

Durch die Gleichzeitigkeit wird der sogenannte Arbeitsspeicher in deinem Gehirn kurzzeitig „überfordert“. Die positive Folge: Das Gehirn entzieht der alten Erinnerung die intensive emotionale Ladung, wodurch sie blasser, neutraler und spürbar erträglicher wird.

Neben der klassischen Augenbewegung können auch andere bilaterale Reize – wie sanfte Töne oder feine Berührungen (Tapping) – eingesetzt werden. 

Grafik zur kognitiven Verhaltenstherapie: Das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und Verhalten im Dreieck.

Die 4 Therapiephasen

Der Ablauf

Anamnesegespräch

Am Anfang unserer gemeinsamen Arbeit steht ein ausführliches Erstgespräch. Wir nehmen uns Zeit für deine Geschichte und prüfen, ob EMDR ein Weg für dich sein kann.

Stabilisierung

Bevor wir an die belastenden Themen gehen, erarbeiten wir Techniken, die dich dabei unterstützen deine Emotionen zu regulieren und dich selbst zu beruhigen. 

EMDR Sitzung

Dein Thema wird in einer oder mehreren EMDR Sitzungen bearbeitet und negative Emotionen werden allmählich nurch neutrale oder positive Emotionen ersetzt. 

Integration

Die Sitzung wird reflektiert und bei bedarf erhälst du weitere Techniken zur Ressourcenstärkung für deinen Alltag

Honorar

DIE INVESTITION IN DICH

Mein Honorar pro Sitzung (60 Minuten) liegt derzeit bei 130 €. Das Psychotherapieangebot erfolgt nach dem Heilpraktikergesetz und ist somit eine Selbstzahlerleistung.

Dein Vorteil: Du bekommst schnelle, individuelle und unbürokratische Unterstützung

Weitere Hinweise findest du in meinen FAQ zu den Erstattungsmöglichkeiten.

Enso-Kreis mit Verweis auf integrative kognitive Verhaltenstherapie

Häufige Fragen

Wenn man noch keine Therapieerfahrung hat, ist es ganz normal, dass Fragen aufkommen. Solltest du noch weitere Fragen haben, melde dich gerne!

Termin vereinbaren
  • Wieviele Sitzungen sind notwendig?

    Das ist sehr individuell und hängt von deinem persönlichen Anliegen ab. In einem Erstgespräch können wir den voraussichtlichen Rahmen gemeinsam abstimmen.

  • Muss ich die Situation haarklein erzählen? 

    Nein, das ist das schöne an EMDR. Es reicht, wenn du ein inneres Bild, ein Gefühl und einen Gedanken für dich präsent hast. 

  • Gibt es Gründe warum man EMDR nicht machen darf?

    Ja, bei bestimmten Vorerkrankungen wie akuten Psychosen, schweren dissoziativen Störungen oder bestimmten neurologischen Erkrankungen (z. B. instabiles Epilepsiegeschehen) sollte EMDR nicht angewendet werden. Auch eine akute Substanzabhängigkeit (Drogen/Alkohol) muss vorher stabilisiert sein. Das klären wir alles sorgfältig in unserem Anamnesegespräch.

  • Welche Vorteile habe ich als Selbstzahler:in

    Als Selbstzahler profitierst du von sehr zeitnahen Terminen ohne monatelange Wartezeiten. Zudem taucht die Therapie in keiner Akte von gesetzlichen Krankenkassen oder Versicherungen auf, was z. B. bei einem späteren Wechsel in eine private Versicherung oder bei einer Verbeamtung von Vorteil sein kann.

  • Gilt auch hier die Schweigepflicht?

    Ja! Auch ich bin, wie alle anderen Psychotherapeuten an die Schweigepflicht (solange keine Eigen- oder Fremdgefährdung besteht) gebunden.  Du kannst dir also sicher sein, dass deine Themen von mir absolut vertraulich behandelt werden.

  • Sind Onlinesitzungen möglich?

    Nein, da mir bei diesem Thema ein persönlicher Kontakt und persönlicher Eindruck sehr wichtig sind, biete ich keine EMDR-Onlinesitzungen an.

Über mich

Ich bin Gabi Stuckhardt, Wirtschaftspsychologin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Seit über einem Jahrzehnt begleite und unterstütze ich Menschen dabei, Herausforderungen wie Ängste, Selbstwertzweifel, und große lebensverändernde Phasen zu meistern.

Gabi Stuckhardt | Heilpraktikerin für Psychotherapie M.Sc. Wirtschaftspsychologie
Gabi Stuckhardt, Heilpraktikerin für Psychotherapie in Hamburg Hoheluft